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Video-ROI 2026: So messen Sie den tatsächlichen Erfolg Ihrer Filmproduktion

Video-ROI 2026: So messen Sie den tatsächlichen Erfolg Ihrer Filmproduktion

26.02.2026

Die 50.000-Euro-Frage: Hat sich unser Video gelohnt?

Sie sitzen in der Montagsrunde. Der Geschäftsführer schaut Sie an: „Wir haben 15.000 Euro in den Imagefilm investiert. Was hat’s gebracht?“

Schweigen.

73% aller Unternehmen können diese Frage nicht beantworten. Sie produzieren Filme, die gut aussehen – aber niemand kann belegen, ob sich die Investition gelohnt hat.

Das Problem: Ohne messbare Ziele gibt’s keinen messbaren Erfolg.

Warum die meisten Video-ROI-Messungen scheitern

Drei typische Fallen:

  1. Keine Zieldefinition vor der Produktion „Wir wollen einen Imagefilm“ ist kein Ziel. Was soll konkret passieren? 50 Leads? 30 Bewerbungen? 20% mehr Markenbekanntheit?
  2. Falsche Kennzahlen „10.000 Views auf YouTube!“ – schön. Aber hat auch nur einer angerufen? Views sind Vanity Metrics. Was zählt: Conversions.
  3. Kein Tracking-Setup Ohne UTM-Parameter, ohne Conversion-Tracking, ohne Lead-Zuordnung bleiben Videos schwarze Löcher.

Die Video-ROI-Formel

ROI = (Gewinn durch Video – Kosten des Videos) / Kosten des Videos × 100

Beispielrechnung:

Kosten:

  • Produktion: 12.000 €
  • Distribution (Ads): 3.000 €
  • Gesamt: 15.000 €

Ergebnis:

  • 2.000 Videoaufrufe
  • 3% Conversion Rate = 60 Leads
  • Durchschnittlicher Lead-Wert: 500 €
  • Ertrag: 30.000 €

ROI: (30.000 – 15.000) / 15.000 × 100 = 100%

Für jeden investierten Euro bekommen Sie 2 Euro zurück.

Die 5 wichtigsten KPIs für Ihren Video-ROI

  1. Conversion Rate

Was: Wie viele Zuschauer werden zu Leads oder Kunden?

So messen Sie es:

  • Eindeutige Landingpage mit Video
  • CTA-Button mit Tracking
  • Google Analytics 4 Events einrichten

Benchmark: 2-5% bei B2B-Videos sind sehr gut.

  1. View-Through-Rate

Was: Wie viele schauen das Video bis zum Ende?

Goldstandard:

  • 50% bei 30 Sekunden = ausgezeichnet
  • 30% bis Ende bei 2-Min-Video = sehr gut
  • Unter 20% nach 10 Sekunden = Problem

Warum wichtig: Ein Video, das niemand zu Ende schaut, kann nicht konvertieren.

  1. Cost per Lead (CPL)

Was: Was kostet Sie ein Interessent durch Ihr Video?

Formel: Gesamtkosten / Anzahl Leads

Praxisbeispiel:

  • Recruiting-Video: 18.000 € (inkl. Ads)
  • 45 qualifizierte Bewerbungen
  • CPL: 400 €
  • Klassische Stellenanzeige: 800-1.200 €
  • Video spart 50% Kosten
  1. Zeitersparnis im Vertrieb

Unterschätzte Kennzahl: Wie viel Erklärzeit spart ein Video?

Rechnung:

  • Vorher: 30 Min. Telefonat zur Produkterklärung
  • Nachher: 5 Min. Video + 10 Min. Rückfragen
  • Zeitersparnis: 15 Min. pro Lead
  • Bei 100 Leads/Jahr = 25 Stunden
  • Stundensatz: 80 €
  • Eingesparte Kosten: 2.000 €/Jahr
  1. Customer Lifetime Value Attribution

Was: Welche Neukunden hatten Video als Touchpoint?

Beispiel:

  • 15 Neukunden nach Videokampagne
  • Durchschnittlicher CLV: 50.000 €
  • 40% hatten Video als ersten Kontakt
  • Video-Umsatz: 300.000 €
  • Bei Kosten von 20.000 €
  • ROI: 1.400%


Fallstudie: 347% ROI in 9 Monaten

Maschinenbau-Unternehmen aus Erfurt

Setup:

  • Produktionskosten: 16.500 €
  • 3 Erklärvideos für verschiedene Produkte
  • Distribution: LinkedIn Ads, Messe, Website

Tracking:

  • Eindeutige Landingpages
  • Formular mit Quelle-Feld
  • Call-Tracking-Nummer

Ergebnis nach 9 Monaten:

  • 4.200 qualifizierte Views
  • 89 Leads (2,1% CR)
  • 12 Neukunden
  • Ø Auftragswert: 42.000 €
  • Gesamtumsatz: 504.000 €
  • ROI: 347%

Erfolgsfaktor: Kontinuierliche Optimierung der Ads nach 3 Monaten.

Die 3 häufigsten ROI-Killer

Fehler 1: „Video ist fertig – jetzt hochladen und warten“

Lösung: 30-40% des Budgets für Distribution einplanen.

Fehler 2: Kein A/B-Testing

Lösung: Verschiedene Thumbnails, Headlines, CTAs testen. 20% Unterschied in Click-Rate sind normal.

Fehler 3: Fehlendes Remarketing

Lösung: 80% konvertieren nicht sofort. Remarketing-Kampagne für Video-Viewer aufsetzen.

Was Sie ab morgen anders machen sollten

VOR der Produktion klären:

  1. Konkretes Ziel definieren
    • Nicht: „Wir wollen einen Imagefilm“
    • Sondern: „50 qualifizierte Leads in 6 Monaten“
  2. Tracking-Setup vorbereiten
    • Google Analytics 4 einrichten
    • UTM-Parameter festlegen
    • Eindeutige Landingpage erstellen
  3. Baseline messen
    • Aktuelle Conversion Rate
    • Aktuelle Leads pro Monat
    • Dann Vergleich nach Video-Launch
  4. Distribution mitdenken
    • Wo erreichen Sie Ihre Zielgruppe?
    • LinkedIn? YouTube? Messen?
    • Budget dafür einplanen

Fazit: ROI-Messung macht aus Hoffnung Gewissheit

Videos ohne ROI-Messung sind Glücksspiel. Mit den richtigen KPIs wird daraus eine Investition mit kalkulierbarem Return.

Die wichtigsten Erkenntnisse:

✅ Definieren Sie Ziele VOR der Produktion

✅ Tracken Sie Conversions, nicht nur Views

✅ Investieren Sie 30% in Distribution

✅ ROIs von 200-500% sind realistisch

 

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(Das Bild wurde mit KI erstellt.)

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