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5 Gründe, warum Ihr letzter Imagefilm gefloppt hat (und wie Sie es beim nächsten Mal richtig machen)

5 Gründe, warum Ihr letzter Imagefilm gefloppt hat (und wie Sie es beim nächsten Mal richtig machen)

30.01.2026

22.000 Euro Budget. 47 Views. Und ein flaues Gefühl im Magen.

Der Imagefilm ist fertig, die Premiere im Team war ein voller Erfolg. Doch drei Monate später die Ernüchterung: Kaum Klicks, keine Anfragen, null Resonanz.

Sie sind nicht allein. Rund 68 % aller Unternehmensvideos erreichen nie ihre Zielgruppe. Nicht, weil die Bilder schlecht sind, sondern weil die Strategie dahinter fehlt. Hier sind die 5 häufigsten Fehler und wie Sie Ihr Budget beim nächsten Mal in echte Ergebnisse verwandeln.

Fehler #1: „Wir machen einen Imagefilm“ – ohne zu wissen, WARUM

Viele Unternehmen produzieren ein Video, „weil die Konkurrenz auch eines hat“. Ein Imagefilm ohne klares Ziel ist jedoch wie ein Schiff ohne Kompass: Er bewegt sich, aber kommt nirgends an.

Die Lösung: Strategie vor Kamera.

Beantworten Sie diese drei Fragen, bevor der erste Drehtag beginnt:

  1. Wer ist die Zielgruppe? Nicht „alle“, sondern spezifisch (z. B. „Einkaufsleiter im Maschinenbau, 45–60 Jahre“).
  2. Welches EINE Problem lösen wir? Ein Film, der alles will, erreicht nichts.
  3. Was ist der Call-to-Action (CTA)? Was soll der Zuschauer nach dem Video tun? Anrufen? Eine Demo buchen? Bewerben?

Praxis-Check: Ein erfolgreicher Recruiting-Film für Ingenieure braucht eine völlig andere Tonalität als ein Imagefilm zur Neukundengewinnung. Definieren Sie das Ziel hart und präzise.

Fehler #2: Der „Erzähl-alles-über-uns“-Ansatz

Sie wollen Firmengeschichte, Produkte, Nachhaltigkeit und das Team in 120 Sekunden pressen? Das Ergebnis ist ein Informations-Chaos, bei dem sich niemand etwas merkt. Das menschliche Gehirn speichert in Kurzvideos maximal eine zentrale Botschaft.

Die Lösung: Radikale Fokussierung.

Wählen Sie einen Schwerpunkt:

  • Problemlösung: Welchen Schmerz nehmen Sie dem Kunden?
  • Innovation: Was machen Sie grundlegend anders?
  • Menschen: Wer steckt hinter der Perfektion?

Beispiel: Statt „Wir sind innovativ seit 1980“ (langweilig) sagen Sie: „Wir bauen die leisesten Industriemaschinen Europas“ (messbarer Mehrwert).

Fehler #3: Die ersten 5 Sekunden sind verschenkt

Startet Ihr Film mit dem Firmenlogo oder einer langsamen Drohnenaufnahme Ihres Gebäudes? Dann haben Sie bereits verloren.

Die Realität der Aufmerksamkeitsspanne:

  • Nach 3 Sekunden springen 20 % der Zuschauer ab.
  • Nach 10 Sekunden ist fast die Hälfte weg.

Die Lösung: Der „Hook“.

Beginnen Sie mit einer Frage, einem Problem oder einem starken Statement.

  • Schlecht: „Willkommen bei der XY GmbH…“
  • Gut: „Was kostet es Sie eigentlich, wenn Ihre Produktion nur eine Stunde stillsteht?“

Fehler #4: Produktion ohne Distributions-Strategie

Ein guter Film ohne Distribution ist wie ein Michelin-Restaurant in der Wüste. Die Annahme „Gute Qualität verbreitet sich von selbst“ ist einer der teuersten Irrtümer im Marketing.

Die Lösung: Die 70/30-Regel.

Planen Sie 70 % Ihrer Energie für das Konzept und die Produktion, aber 30 % Ihres Budgets und Ihrer Zeit für die Verbreitung.

Ein strategischer Mix umfasst:

  1. Owned Media: Integration auf der Landingpage (nicht nur im Footer!), E-Mail-Signatur, Newsletter.
  2. Paid Media: Gezielte LinkedIn- oder YouTube-Ads, um genau Ihre Zielgruppe zu erreichen.
  3. Content-Recycling: Machen Sie aus einem großen Film 5 kurze Snippets für Social Media.

Fehler #5: Monolog statt Dialog

95 % aller Imagefilme sind Monologe: „Wir sind toll, wir können das, wir haben dies.“ Das interessiert Ihre Kunden jedoch nicht. Kunden interessiert nur, wie Sie deren Leben besser machen.

Die Lösung: Die 60/40-Regel.

  • 60 % Kundenperspektive: Welches Problem hatte der Kunde? Wie fühlt er sich jetzt mit der Lösung?
  • 40 % Ihre Expertise: Wie haben Sie das erreicht?

Nutzen Sie Testimonials. Echte Kundenstimmen erhöhen die Conversion-Rate um bis zu 89 %. Menschen glauben Menschen, keinen Werbebotschaften.

Fazit: Ihr Imagefilm als Investment, nicht als Ausgabe

Ein Imagefilm sollte kein „Nice-to-have“ sein, sondern ein messbares Werkzeug für Ihren Unternehmenserfolg. Wenn Sie die oben genannten Fehler vermeiden, wird aus dem flauen Gefühl nach der Premiere ein echter ROI.

Warum noxusfilm anders arbeitet

Wir bei noxusfilm haben keine Lust auf Filme, die nur gut aussehen, aber nichts bewirken. Deshalb beginnt jedes Projekt bei uns mit einem Strategie-Check.

Unser Prozess für Ihren Erfolg:

  1. Strategie-Workshop: Wir definieren Ziele und Zielgruppen.
  2. Psychologische Konzeption: Wir entwickeln Hooks, die wirklich stoppen.
  3. Fokussierte Produktion: Wir drehen nur das, was Ihre Botschaft stützt.
  4. Distributions-Plan: Wir sorgen dafür, dass Ihr Film auch gesehen wird.

Bereit für einen Imagefilm, der nicht floppt?

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Das Bild wurde mit KI generiert.

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